ÖKV Rennordnung ändern
Nach einer gründlichen Auseinandersetzung mit dem Thema der unterschiedlichen Rennordnungen bin ich der Meinung, dass die wirklich - für die Hunde - relevanten Unterschiede gar nicht so gravierend sind. Deswegen gibt es einen offenen Brief an den ÖKV mit der Bitte um Änderung der Rennsportordnung - denn wer schon aufgibt bevor er anfängt hat bereits verloren.
Auf Sandbahnen laufen Greys am sicherstenDie Rennsportordnung des ÖKV ist leider veraltet - sie unterscheidet sich zB. auch von der FCI-Rennsportordnung des DWZRV und scheint auf die aktuellen Entwicklungen im Greyhoundsport keine Rücksicht zu nehmen.
Ich behaupte, dass es in Österreich keine geeignete Bahn für Renngreyhounds gibt. In diesem Punkt hoffe ich, dass sich jemand die Mühe macht und die Meldezahlen von Gras- mit denen von Sandbahnen im bezug auf Greyhoundrennen vergleicht.
Die Einschränkung das eine Rasse nur eine Distanz laufen darf würde einen typisches deutsches FCI-Greyhoundrennen unmöglich machen.
Ich wünsche mir mehr Freiheiten für Veranstalter, denn wer die Last einer Veranstaltung trägt soll zumindest theoretisch die Möglichkeit bekommen um alle potentiellen Teilnehmer zu umwerben.
Update 15.5.2012
Nach langer Auseinandersetzung habe ich meine Meinung geändert: es ist nicht notwendig, dass die FCI die Rennordnung ändert. FCI/ÖKV/ÖKWZR sind nicht in der Lage, die Anforderung an einen Greyhound zu verstehen.
Sinnvoll (auch im Sinne der FCI) wäre die endgültige (Ab-)Trennung in "Scandinavian Greyhounds" die dann im Showring rumstehen können und in die jetzt als "Renntypen" bezeichnete grosse Mehrheit der Greyhounds.
Das FCI-Rennsystem bei Greys überlebt defacto ja nur durch die Anzahl der deutschen Rennbahnen (obwohl die absolute Zahl der Hunde recht gering ist), ohne Deutschland gäbe es keinen FCI-Bahnsport bei Greyhounds. Die aggressive Ablehnung des DWZRV der anderen Verbände (unter Berufung auf Anonyme Quellen und dubiose Umfragen) ist ein Rückzugsgefecht das den eigenen Mitgliedern oft nicht entspricht - der engagierte Hundehalter sucht das Beste für seinen Hund und nicht für seinen Verein.
